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Schutz vor Cyberkriminalität

Ihre Checkliste für mehr IT-Sicherheit

Die rasante Entwicklung der Informationstechnologie hat zweifellos zahlreiche Vorteile mit sich gebracht. Jedoch birgt die fortschreitende Digitalisierung auch ein großes Risiko: Die Zunahme von Cyberkriminalität. In einer Welt, die zunehmend vernetzt ist, stellen Cyberangriffe eine ernsthafte Bedrohung für Zahnarztpraxen, aber auch für Privatpersonen dar. Von Datendiebstahl und Identitätsbetrug bis hin zu Ransomware-Angriffen und staatlich unterstützten Hackerinitiativen - die Bandbreite der cyberkriminellen Machenschaften ist vielfältig und immer raffinierter geworden. Angesichts dieser Herausforderungen ist es entscheidend, nicht nur die Ursachen und Auswirkungen der Cyberkriminalität zu verstehen, sondern auch proaktiv Maßnahmen zu ergreifen. Damit Sie sich wirksam vor Cyberangriffen schützen können, hat unser AERA-Online Mitarbeiter und IT-Spezialist Phillipp Kraus diesen Artikel samt einer dazugehörigen Checkliste verfasst.

Prävention und Schulungen des Praxisteams

Jeder einzelne Mitarbeiter in der Praxis sollte sich bewusst sein, wie Cyberbedrohungen entstehen, um proaktiv gegen sie vorgehen zu können. Schulungen stellen hier ein wichtiges Mittel dar, um das Praxispersonal für das Thema zu sensibilisieren und Cyberangriffen vorzubeugen. Verschiedene Schulungen decken Themen wie Phishing-Erkennung, sichere Dateiübertragung und den Umgang mit USB-Geräten ab. Weitere Maßnahmen wie die Verwendung von starken, einzigartigen Passwörtern für verschiedene Konten minimieren das Risiko von Datenlecks. Ein Bewusstsein für Datenschutz und die Bedeutung sicherer IT-Praktiken ist grundlegend für den Schutz von Patientendaten.

Risiken für Zahnärzte und Eigentümer

Es ist von großer Bedeutung, dass Zahnärzte und Praxisinhaber die Risiken der IT-Sicherheit ernst nehmen. Mangelhafte Datensicherung birgt das Potenzial für den Verlust sensibler Informationen, während veraltete Software Einfallstore für Hacker öffnen kann. Ein Mangel an klaren Sicherheitsrichtlinien und Schulungen erhöht die Gefährdung durch sowohl interne als auch externe Bedrohungen. Darüber hinaus kann ein unsachgemäßer Umgang mit Patientendaten zu rechtlichen Konsequenzen führen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, in moderne Sicherheitstechnologien zu investieren und regelmäßige Audits durchzuführen, um die Vertraulichkeit und Integrität sensibler Informationen zu gewährleisten.

Mögliche Folgen eines Cyberangriffs

Die Konsequenzen nach einem Hackerangriff können weitreichend sein. Es besteht nicht nur die Möglichkeit von potenziellen Betriebsstörungen oder Ausfällen, sondern auch die ernsthafte Bedrohung oder sogar Erpressung der Praxis durch die entwendeten Daten. Dies kann nicht nur zu einem meldepflichtigen Datenschutzvorfall führen, der mit hohen Bußgeldern geahndet werden kann, sondern auch den Ruf der Praxis nachhaltig schädigen. Es wird deutlich, dass die Auswirkungen eines Hackerangriffs weit über die unmittelbaren technischen Probleme hinausreichen und schwerwiegende rechtliche, finanzielle und reputationsbezogene Folgen haben können. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, proaktiv in die Sicherheit der IT-Infrastruktur zu investieren, um solche Risiken zu minimieren und die Integrität der Praxis zu schützen.

Ihre Checkliste für mehr IT-Sicherheit in Ihrer Praxis:

  1. Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen durchführen, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren.
  2. Nutzung von Firewalls, Antivirensoftware und Verschlüsselungstechnologien, um externe Angriffe abzuwehren.
  3. Schulung der Mitarbeiter in IT-Sicherheitspraktiken, um Phishing-Angriffen vorzubeugen.
  4. Durchführung von Backups von Patientendaten, um im Falle eines Angriffs schnell wiederherstellen zu können.
  5. Verwendung starker Passwörter und Beschränkung von Zugriffsrechten, um interne Risiken zu minimieren.
  6. Erstellen von klaren Regeln für die IT-Sicherheit Ihrer Praxis.
  7. Regelmäßige Software-Updates zur Aufrechterhaltung der Sicherheit.
  8. Umsetzung dieser und weiterer Datenschutzmaßnahmen, um die Integrität und Vertraulichkeit der Patientendaten zu schützen.

Verfasser dieses Beitrags:
Phillipp Kraus
AERA-Online Systemadministrator und IT-Spezialist

Kontakt

  • Bei Anwendungsfragen und für die Vereinbarung von Schulungsterminen
  • Telefon: 07042 3702-22
  • E-Mail: schulung@aera-gmbh.de
  • Bei Fragen zu Produkten und Lieferanten
  • Telefon: 07042 3702-15
  • E-Mail: info@aera-gmbh.de

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